Ohne Internet und PCs läuft heute gar nichts mehr. Ob im kleinen Supermarkt oder im Großraumbüro – überall finden sich zahlreiche Rechner, Drucker oder auch sonstige Elektrogeräte, die natürlich ständig mit Strom versorgt werden müssen. Somit ist es auch keine Überraschung, dass immer mehr Betriebe darauf achten, dass die Stromkosten nicht in die Höhe schnellen. Mit ein paar Tipps und Tricks kann nämlich sehr wohl Energie gespart werden.

Der  Letzte macht das Licht aus

Wer mit der Arbeit fertig ist und das Büro verlässt, sollte natürlich den Rechner abdrehen – von Vorteil sind hier Steckerleisten mit einem Schalter, sodass der Computer zur Gänze vom Strom genommen wird. Auch der Monitor sollte abgeschaltet sein, wenn man das Büro verlässt. Zu den klassischen Stromfressern, die fast nie ausgeschaltet werden, gehören aber auch der Drucker, das Faxgerät, der Kopierer oder etwa auch der Scanner. Teuer in der Anschaffung, teuer im Verbrauch – wer dann die Geräte noch ständig am Strom hängen lässt, wird sich am Ende über eine extrem hohe Stromrechnung ärgern können. Aber nicht nur die stromfressenden Geräte sind für hohe Rechnungen verantwortlich – auch die Beleuchtung kann sehr wohl einen erheblichen Teil dazu beitragen. Alte Glühbirnen sollten daher gegen LED-Lampen getauscht werden. Auch wenn der Anschaffungspreis höher ist, so überzeugen Einsparungspotential und Lebensspanne der neuartigen Beleuchtungsmittel, sodass sich der höhere Anschaffungspreis bald amortisiert hat. Eine weitere Möglichkeit sind auch Bewegungsmelder. Das Licht geht also nur an, wenn sich eine Person in der Nähe befindet. Auch diese Investition sorgt am Ende für eine geringere Stromrechnung.

Stromfresser gegen neue Geräte ersetzen

Wer die „Schwachstellen“ analysieren möchte, sollte Stromkostenmessgeräte verwenden. So erhält man relativ schnell einen Überblick, wie viel Strom die Rechner, Kaffeemaschinen, Monitore und Kopierer tatsächlich benötigen. Mitunter lohnt sich auch die Anschaffung eines neuen Geräts. Schlussendlich sind alte Geräte oft wahre Stromfresser. Wer sich hier für ein neues und im Verbrauch günstiges Gerät entscheidet, kann ebenfalls Geld sparen. Wie bereits erwähnt sind Master-Slave-Steckdosenleisten eine vernünftige Möglichkeit, wie man Geräte von der Stromversorgung trennen kann. Mitunter eignen sich auch Zeitschaltuhren – so etwa, wenn es um die Schaufenster-Beleuchtung geht.

Heizung und Klimaanlage sinnvoll nutzen

Viele Geräte, die sich in einem Büro finden, treiben natürlich die Temperatur in die Höhe. Das mag im Winter zwar angenehm sein, im Sommer hat man jedoch keine Freude, wenn die Elektrogeräte ebenfalls Wärme abgeben. Wer in seinem Büro eine Klimaanlage hat, der wird diese auch benutzen, um den Raum zu kühlen. Doch Klimaanlagen sind wahre Stromfresser. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sich das Unternehmen für ein Gerät entscheidet, das nur einen geringen Verbrauch hat. Sehr wohl sollten die Mitarbeiter auch informiert werden, wie man „richtig kühlt“. Schlussendlich muss es im Büro keine 18 Grad haben – wer die Temperatur auf 25 Grad senkt, belastet einerseits nicht seine Gesundheit und hilft andererseits dem Betrieb beim Stromsparen. So auch, wenn die Heizperiode beginnt. Kein Mitarbeiter wird sich wirklich wohlfühlen, wenn es im Büro 28 Grad hat. Die Heizung muss nicht ständig aktiviert sein; vor allem dann nicht, wenn man in der Früh in das Büro kommt und erstmals lüftet. Wenn man das Büro verlässt, sollte die Heizung (oder im Sommer die Klimaanlage) abgeschaltet oder zumindest in den „Ruhemodus“ versetzt werden, sodass die Temperatur gehalten wird.